IG Metall Ludwigshafen-Frankenthal
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17.12.2018, 09:12 Uhr

Tarifbindung Mercedes-Benz Consolidation Center - Speyer

Erfolgreicher Warnstreik bei syncreon

  • 15.11.2018
  • Aktuelles, Tarif

Lautstarker Warnstreik in der Werkseinfahrt vor dem Mercedes-Benz Logistik Center in Speyer. 500 TeilnehmerInnen signalisierem dem Arbeitgeber hohes Interesse am Fortgang der Tarifverhandlung.

Copyright IG Metall Frankenthal

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Schon am frühen Morgen rief die IG Metall die Mitglieder zum Warnstreik auf. Auch die Leiharbeiter wurden über ihre rechtliche Situation während des Warnstreiks aufgeklärt. Dadurch konnten die Kolleginnen und Kollegen der Nachtschicht über den heutigen Warnstreik informiert werden.

Im Anschluss wurden in drei Stufen die Frühschicht, die Beschäftigten in der regulären Tagesarbeitszeit und abschließend die Metallerinnen und Metaller der Spätschicht zum Warnstreik aufgerufen. Kurz vor Ende der Frühschicht sammelten sich die Kolleginnen und Kollegen aus Halle L, mit Trillerpfeifen ausgestattet und marschierten durch alle Hallen (H-A) bis zum Verwaltungsgebäude und dem Haupteingang. Dort warteten schon die Warnstreikenden Mitglieder der Spätschicht, mit Tröten gewappnet auf ihre KollegInnen aus den anderen Schichten. In der Werkseinfahrt ertönte zunehmend ein Hupkonzert.

Ca. 400 Kolleginnen und Kollegen von syncreon zusammen mit weiteren 100 Metallerinnen heizten beim Warnstreik die Stimmung an. In der Eröffnung ging Mathias Franz (IG Metall Frankenthal) auf die Vergangenheit der Erschließung des Betriebes ein. Christian Möckel (IG Metall GE-Projekt) berichtete aus dem Verhandlungen und dem derzeitigen Stand. Günter Hoetzl (erster Bevollmächtigter - IG Metall Frankenthal) gab einen Ausblick über die weiteren Schritte und Vorhaben in der Tarifverhandlung. Axel Elfert (DGB Speyer) und Andreas Gaa (PFW Aerospace Speyer) richteten solidarische Grußworte an die Warnstreikenden.

Die Entscheidung für den einstündigen Warnstreik vor dem Werkstor wurde auf Grund der Absage der letzten Tarifverhandlung getroffen. Sollte sich die Arbeitgeberseite nicht bewegen und die vereinbarten Verhandlungstermine wahrnehmen wird es eine Steigerung der Warnstreikmaßnahmen geben.


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